– oder: Wie sich ein Perspektivwechsel im Dozenten-Marketing in Euro und Cent auszahlen kann

Für viele Dozenten ist das Thema Marketing unangenehm und angsteinflößend. „Marketing in eigener Sache“ – ist das nicht nur was für großmäulige Angeber? Aus lauter Zurückhaltung machen manche Dozenten dann lieber gar nichts oder gehen stur nach Schema F vor. Hier kann ein Perspektivwechsel weiterhelfen!

 

Schema F: Der Dozent hat verschiedene Kompetenzen und sucht nach Aufträgen

Das übliche Vorgehen bei der Akquise von Aufträgen bzw. neuen Kunden läuft nach dem immer gleichen Schema:

  • Ich, Dozent Müller, habe die Kompetenzen A und B.
  • Das entsprechende Fachwissen kann ich mit Hilfe der Lehrmethoden C und D weitergeben.
  • Örtlich bin ich festgelegt auf die Städte E und F, am liebsten unterrichte ich abends von G Uhr bis H Uhr.
  • Wer möchte mir einen Auftrag geben?

Dieses Vorgehen ist üblich. Und, damit wir uns nicht falsch verstehen, dieses Vorgehen ist nicht schlecht: Viele Dozenten bekommen nach wie vor ihre meisten Aufträge mit dieser Methode des Dozenten-Marketing.

 

Guck nicht so – guck mal anders! Ein Perspektivwechsel lohnt sich

Wenn ein Dozent sich bei der Auftrags-Akquise von seinen Konkurrenten abheben will, lohnt sich allerdings ein Perspektivwechsel: Er „guckt“ einfach mal „anders“. Wie funktioniert das „Anders gucken“? Wie könnte das aussehen?

 

 Dozenten-Marketing

 

Was der Kunde bzw. der Weiterbildungsanbieter im Grunde braucht, ist nämlich nicht nur ein Dozent mit Fachwissen, der einen Auftrag ausführt. Ihr Kunde braucht jemanden, der ihn unterstützt und berät und – um es einmal ganz platt auszudrücken – er braucht jemanden, der ihm möglichst viel Stress vom Hals hält.

 

Was muss ein Problemlöser-Dozent können?

  • Er muss sicherstellen, dass der Unterricht möglichst genau zu den Wünschen des Auftraggebers passt.
  • Er muss Zuverlässigkeit gewährleisten.
  • Er muss mit seinen Honorarvorstellungen im Rahmen bleiben.
  • Er sollte potenzielle Probleme schon im Vorfeld erahnen – und sie möglichst auch bereits im Vorfeld lösen.
  • Und das Wichtigste für den Kunden: Das Ganze soll ohne Ärger und ohne Komplikationen über die Bühne gehen.

 

Was hat ein Dozent davon, wenn er Problemlöser ist?

  • Ein Problemlöser kennt die Probleme, Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden ganz genau – und ist sofort zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Oft sogar bevor der Kunde selbst überhaupt weiß, dass er bald Hilfe benötigen wird.
  • Ein Problemlöser ist damit meist schneller als seine Konkurrenten – so dass er den Auftrag erhält, lange bevor die „Schema-F-Dozenten“ davon überhaupt etwas mitbekommen.
  • Ein Problemlöser hat oft ein ganz besonders Verhältnis zu seinen Kunden: Er wird nämlich nicht nur als Auftragnehmer bzw. Dozent gesehen, der (zurecht) ein bestimmtes Honorar bekommt, sondern auch als „Berater“, dem es (auch) darum geht, dass sein Kunde sich weiter entwickelt, und der dem Kunden möglichst viel Stress vom Hals hält.

 

Ein solcher Perspektivwechsel im Dozenten-Marketing, weg vom „Schema-F-Dozenten“ zum „Dozenten als Problemlöser“, kann die Auftragslage verbessern, dabei helfen, höhere Honorare auszuhandeln – und oft auch dafür sorgen, die Arbeitszufriedenheit eines Dozenten zu erhöhen.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu unserem staatlich zugelassenen Lehrgang „Geprüfte/r Dozent/in in der Erwachsenenbildung“ haben wollen, dann melden Sie sich doch einfach bei uns, z.B. über das Kontaktformular. Gerne schicken wir Ihnen – natürlich kostenlos und unverbindlich – unsere Infobroschüre und auch den ersten Lehrbrief dieses Lehrgangs zu.

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