Bei unseren Fernkursen haben Sie die Wahl: Sie können sich entscheiden, ob Sie ein Abschlusszeugnis oder ein Zertifikat erwerben wollen. Das Abschlusszeugnis bekommen Sie bereits, wenn Sie alle Lehrhefte Ihres Fernlehrgangs durchgearbeitet und die Einsendeaufgaben erfolgreich gelöst haben. Ein repräsentatives Zertifikat können Sie bekommen, wenn Sie sich darüber hinaus einer schriftlichen Abschlussprüfung gestellt und diese ebenfalls bestanden haben.

Abschlusszeugnis

Wenn Sie alle Teilprüfungen erfolgreich absolviert haben, schicken wir Ihnen innerhalb weniger Tage Ihr Abschlusszeugnis mit der Post zu.

Mit Hilfe dieses Zeugnisses weisen Sie nach,

  • dass Sie sich in einem bestimmten Tätigkeitsfeld erfolgreich fortgebildet haben,
  • dass Sie sich im Rahmen eines Fernstudiums weitergebildet haben und
  • dass Ihre Weiterbildung staatlich zugelassen ist.

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Auf dem Abschlusszeugnis finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihre Weiterbildung, so z.B. die Lerninhalte Ihres Fernlehrgangs, Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum, die Dauer Ihres Fernstudiums und natürlich auch die von Ihnen erzielte Note.

Zertifikat

Wenn Sie zusätzlich zum Abschlusszeugnis ein repräsentatives Zertifikat erwerben möchten, müssen Sie sich einer weiteren Abschlussprüfung unterziehen, die Sie ebenfalls von zuhause aus bearbeiten. Die Abschlussprüfung umfasst 10 Einsendeaufgaben und erstreckt sich über den Inhalt des gesamten Fernkurses. Mit diesem Zertifikat dürfen Sie sich „Geprüfte/r Dozent/in in der Erwachsenenbildung“ bzw. „Geprüfte Fachkraft für PR/Stadtmarketing/Event und Incentive Management“ nennen. Das Zertifikat bekommen Sie als Vierfarbdruck auf getöntem Karton in einem festen Umschlag zugeschickt.

Ihr Abschlusszeugnis bzw. Zertifikat in Übersetzung

Wenn Sie möchten, können wir Ihnen gerne eine Übersetzung Ihres Abschlusszeugnisses bzw. Zertifikats anfertigen lassen, z.B. in englischer, französischer oder türkischer Sprache.

 

Der Stellenwert eines institutsinternen Zertifikats

Gelegentlich werden wir von Teilnehmern und Interessenten gefragt, was denn ein institutsinternes Zertifikat wie beispielsweise das der Fernstudienakademie in der Arbeitswelt wert sei. Dazu möchten wir gern aus einer Studie des Forsa-Insituts für Sozialforschung zitieren:

forsa stellenwert abschlusszeugnis

„Passgenaues Wissen ist der Schlüssel zur Karriere“

Die repräsentative forsa-Studie 2007 belegt: Praxisrelevanz bestimmt den Wert einer Weiterbildungsmaßnahme. Institutsinterne Abschlüsse bei privaten Bildungsanbietern gelten bei Arbeitgebern als hochwertige Qualifizierungsmöglichkeit.

In der heutigen Wissensgesellschaft zählen aktuelle Fachkenntnisse zu den wesentlichen Erfolgskriterien im Beruf. Doch welche Fortbildung bringt den Durchbruch: Bedarf es eines staatlichen oder öffentlich-rechtlichen Abschlusses? Wie anerkannt sind im Vergleich dazu institutsinterne Zertifikate?

Zum zweiten Mal untersuchte das Marktforschungsinstitut forsa diese und weitere Fragen zur Bedeutung nebenberuflicher Weiterbildung aus der Perspektive von Arbeitgebern. Anfang 2007 befragte forsa 300 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern. Ein Vergleich mit der repräsentativen forsa-Studie aus dem Vorjahr zeigt: Personalchefs achten bei Bewerbern immer stärker auf den Nachweis berufsbegleitender Weiterbildung. Waren es 2006 bereits 54 Prozent aller Befragten, betonten jetzt sogar 64 Prozent von ihnen die besondere Bedeutung dieses Auswahlkriteriums. Nur acht Prozent der Personalentscheider berücksichtigen nebenberuflich absolvierte Fortbildungen kaum oder gar nicht bei der Bewerberauswahl.

Ein Drittel der Personalchefs sehen keinen Unterschied zwischen staatlichen, öffentlich-rechtlichen oder institutsinternen Weiterbildungszertifikaten. Weitere 40 Prozent bewerten institutsinterne Abschlüsse sogar als qualitativ höherwertig, wenn das gelernte Fachwissen besonders gut zum Stellenprofil passt. Insgesamt sind laut forsa-Umfrage über 70 Prozent aller Arbeitgeber von der Qualität privater Weiterbildungsangebote überzeugt. Die Ergebnisse zeigen: Praxisrelevanz ist wichtiger als die Art des Abschlusses.

Quelle: Berliner Zeitung vom 25.07.2007