Dozenten und ihre 4 schlimmsten Ängste bei der Kundenakquise – und 4 Mutmacher auch für schüchterne Verkäufertypen

„Ich bin echt kein Verkäufertyp! Kundenakquise ist der reinste Horror für mich. Ich bin viel zu schüchtern für Verkaufsgespräche. Marketing ist nur etwas für Großmäuler.“ Sie kennen all diese Sprüche? Was ist an ihnen dran? Lassen Sie uns einfach mal gucken, welche Ängste Dozenten bei der Kundenakquise haben – und was man dagegen tun kann!

 

Kundenakquise

 

Angst 1: Ich will niemanden nerven

Wenn Ihr Kunde sich für Ihr Angebot interessiert und von sich aus Kontakt mit Ihnen aufnimmt, dann nerven Sie ihn nicht: Dann will der Kunde etwas von Ihnen! Wenn Sie sich von Ihrer Seite aus bei einem Kunden melden, dann nerven Sie im Normalfall auch nicht – falls Ihr Angebot ihm tatsächlich weiterhelfen kann und Sie ihn nicht mit aggressivem Werbe-Bla-Bla zutexten.

 

Angst 2: Ich will kein Großmaul sein

Ja es gibt sie, die Dozenten, die großmäulig ihre Angebote anpreisen und die angeblich alles wissen und alles können. Aber diese Verkäufer haben bei weitem nicht immer Erfolg! Wer zurückhaltender, vielleicht auch schüchterner bei der Kundenakquise vorgeht, bekommt oft schneller mit, was den Kunden tatsächlich bewegt und welche Bedürfnisse er hat. So entsteht eher eine tragfähige Beziehung zum Kunden, bei der sich der Kunde nicht über den Tisch gezogen fühlt.

 

Angst 3: Wenn kritische Nachfragen kommen, bin ich geliefert

Zunächst einmal: Nicht jede Nachfrage drückt tatsächlich Kritik aus. Meist sind solche (auch forsch vorgetragene) Fragen nur ein Zeichen dafür, dass Ihr Kunde weitere Informationen braucht. Tipp: Bitten Sie vielleicht Ihre Freunde oder (Ihnen wohl gesonnene) Kollegen um ein ehrliches Feedback zu Ihrem Angebot. Dann kennen Sie die Schwachstellen Ihres Angebotes und können darauf besser reagieren. Oder Sie verbessern bzw. canceln Ihr Angebot, wenn es wirklich niemanden überzeugt! 😉

 

Angst 4: Ich bin in Wirklichkeit ein Hochstapler – und irgendwann wann merkt das jeder Kunde

Diese Hochstapler-Angst kennen viele Dozenten! Auch hier hilft das Feedback anderer – bzw. eine Reflexion über das eigene Dozentenprofil: Wie kamen Ihre bisherigen Kurse bei den Teilnehmern an? Inwieweit haben Ihre Kunden von Ihrem Angebot profitiert? Welche Probleme haben Sie als Dozent in Ihrem Job-Alltag bereits gemeistert? Welche Voraussetzungen erwartet Ihr Auftraggeber von Ihnen (z.B. einen Studienabschluss)? Bei einer solchen Analyse kommt meist heraus: „Ja, ich kann das, was der andere von mir erwartet!“ Wenn das Ergebnis Ihrer Reflexionen allerdings weder Sie noch Freunde oder Kollegen überzeugt, dann werden Sie damit wohl auch Ihren potentiellen Auftraggeber nicht überzeugen. Dann sind Sie tatsächlich nicht der Richtige für den entsprechen Auftrag.

 

Tipp: Wenn Sie mit dem Thema Kundenakquise gar nicht klar kommen, dann holen Sie sich externe Hilfe. Dies kann z.B. ein Coach oder ein Verkaufstrainer sein, oder Sie geben jemand anderem den Auftrag, die gesamte Kundenakquise für Sie zu übernehmen. Diese Beratungsleistungen müssen Sie dann natürlich bezahlen.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu unserem staatlich zugelassenen Lehrgang „Geprüfte/r Dozent/in in der Erwachsenenbildung“ haben wollen, dann melden Sie sich doch einfach bei uns, z.B. über das Kontaktformular. Gerne schicken wir Ihnen – natürlich kostenlos und unverbindlich – unsere Infobroschüre und auch den ersten Lehrbrief dieses Lehrgangs zu.

 

Viele Hinweise zum Thema Selbstmarketing für DozentInnen und Tipps zur Kundenakquise finden Sie auch in unserem Buch „Dozent werden“, das im Feldhaus Verlag erschienen ist.

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